Frankreich dominiert in Wiesbaden

Es war lange nicht sicher, ob der City-Biathlon in Wiesbaden stattfinden kann. Doch nach einer Terminverschiebung und einem ausführlichen Hygienekonzept des Veranstalters gab es dann doch schließlich das grüne Licht zur Durchführung. So konnten für den Tag des Sommer-Biathlons limitierte und personalisierte Tickets für die Strecke erworben werden. Und auch die Starterfeld konnte sich sehen lassen. Neben dem deutschen Aufgebot mit Janina Hettich, Maren Hammerschmidt, Benedikt Doll und Lucas Fratzscher waren die Norweger mit den Brüdern Johannes und Tarjei Boe sowie Ingrid Tandrevold vertreten. Auch die Franzosen liesen sich die Möglichkeit des Testrennens am Ende des Sommers auf Skirollern nicht nehmen und schickten keine geringeren als Quentin Fillon Maillet und Julia Simon ins Rennen. Außerdem waren unteranderem Athletinnen und Athleten aus der Schweiz, Österreich und Slowenien zu Gast in Wiesbaden.

Sportlich konnten das französische Biathlon Team auf ganzer Linie überzeugen. Julia Simon konnte fünf fehlerfreie Runden am Schießstand vorweisen und gewann so souverän das Damen Rennen vor Marketa Davidova und Clare Egan. Bei den Herren führte auch für Johannes Thinges und Tarjei Boe kein Weg an dem Franzosen Quentin Fillon Maillet vorbei, der eine konstante Leistung am Schießstand ablieferte. Trotz Schießfehlern in der letzten Runde konnte Tarjei Boe den zweiten Platz erreichen. Für den Gesamtweltcup Sieger Johannes Boe reichte es dann aber am Schluss, auf Grund der Schießfehler nur auf den vierten Platz hinter Michal Krcmar. Es wird also spannend wenn am 27. November der Startschuss für den ersten Biathlon Weltcup in Kontiolathi Finnland fällt.  Zum Abschluss des Renntages in Wiesbaden gab es noch eine kleine Siegerehrung, natürlich mit Abstand und Mund-Nasenmaske.

 

Foto: K.Voigt Fotografie

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