{"id":4209,"date":"2022-12-21T06:59:33","date_gmt":"2022-12-21T06:59:33","guid":{"rendered":"https:\/\/wintersport.news\/?p=4209"},"modified":"2022-12-21T07:06:22","modified_gmt":"2022-12-21T07:06:22","slug":"vierschanzentournee2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wintersport.news\/en\/vierschanzentournee2022\/","title":{"rendered":"Kult, Tradition, Kommerz und gro\u00dfer Sport \u2013 Die Vierschanzentournee"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4209\" class=\"elementor elementor-4209\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-ee91d41 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"ee91d41\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-ce3c09d\" data-id=\"ce3c09d\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d6501fd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d6501fd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Es gibt auch im Sport Menschen, deren Ideen so gravierende Auswirkungen haben, dass sie in die Geschichte der K\u00f6rperert\u00fcchtigung eingreifen. Henri Desgrange war so ein Mann. Dessen schlauer Plan, 1903 ein Rad-Etappenrennen durch Frankreich zu initiieren, fand einen gewissen Zuspruch. Bis heute! Denn die die Tour de France ist inzwischen nach den Olympischen Spielen und der Fu\u00dfball-WM wohl das wichtigste globale Ereignis im Weltsport.<\/p><p>Im Skispringen gab es auch Pioniere mit Visionen, allerdings muss man in diesem Falle wohl von Schwarmintelligenz sprechen. Denn es waren gleich acht Herren, die sich am 17. Mai 1952 am Rande eines Nachtspringens auf der Seeschanze oberhalb von Innsbruck darauf verst\u00e4ndigten, eine Springertournee durch Deutschland und \u00d6sterreich ins Leben zu rufen. Ehre wem Ehre geb\u00fchrt, die Herren hie\u00dfen Toni Glos, Emmerich Pepeunig, Beppi Hartl, Franz Rappengl\u00fcck, Andi Mischitz Fred Triebner, Alfons Huber und Xaver Kaiser. Sie vertraten die Orte Bischofshofen, Innsbruck, Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf.<\/p><p>Die drei erstgenannten Schanzen galten als gesetzt: Weil man zwischen \u00d6sterreich und Deutschland aber die Balance halten wollte wurde ein vierter Ausrichter gesucht. Zun\u00e4chst waren Berchtesgaden, F\u00fcssen oder Oberammergau in die n\u00e4here Wahl ger\u00fcckt, weil sich deren Einzugsgebiete mit dem der Partenkirchner Olympiaschanze \u00fcberschnitten, fiel die Wahl auf den Ort im Allg\u00e4u.<\/p><p>H\u00f6chst offiziell wurde die Gr\u00fcndung am 14. Dezember 1952 im Posthotel von Partenkirchen unterzeichnet und so nahm eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf, die fortan das Skispringen im Speziellen, aber eben auch den Wintersport im Allgemeinen pr\u00e4gen sollte.<\/p><p>Zu den Kuriosit\u00e4ten der Tournee, die die vier Wettbewerbe seit ihrer Premiere begleiten, geh\u00f6rt der Umstand, dass die erste Tournee die bisher einzige ist, die in einem Kalenderjahr stattfand, n\u00e4mlich 1953. Beim Premieren-Gesamtsieg des \u00d6sterreichers Josef \u201eBuwi\u201c Bradl startete man am Neujahrstag am Fu\u00dfe der Zugspitze, dann ging es nach Oberstdorf und anschlie\u00dfend zu den Stationen in \u00d6sterreich. Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, das Oberstdorf der einzige Tourneeort ist, der zwei Springen in einem Jahr erlebte. L\u00e4ngst nicht die einzige Anekdote der Wettkampfserie rund um den Jahreswechsel.<\/p><p>1956 wurde die Tournee geadelt, denn die ARD entschloss sich, das Neujahrsspringen zu \u00fcbertragen. Und griff damit mit beiden H\u00e4nden hinein ins Quotengl\u00fcck. Bis heute ist das Sportereignis am Neujahrstag in vielen Haushalten \u2013 nicht nur in Deutschland \u2013 fester Bestandteil des Tageskalenders am 1. Januar. Denn erst seit der Tournee 1972\/73 ist die Reihenfolge der Orte fest fixiert.<\/p><p>Gab es in den Anfangsjahren der Tournee noch den einen oder anderen Ausrei\u00dfer in feucht-fr\u00f6hlicher Art, der Finne Hemmo Silvennoinen beispielsweise war wegen einer Zecherei zu Silvester aus der Mannschaft verbannt worden, durfte nach Intervention der Teamkollegen doch springen und gewann, wurden die Wettbewerbe Jahr f\u00fcr Jahr sportlich bedeutender und damit professioneller. Norweger und Finnen \u2013 in der Fr\u00fchphase der Sportart die dominierenden Nationen, konnten es sich nicht mehr leisten, auf die Teilnahme an der Tournee zu verzichten und auch die Politik erkannte die Popularit\u00e4t der Veranstaltung \u2013 nicht immer zum Wohle des Sports. So eskalierte Ende 1959 der uns\u00e4gliche Flaggenstreit zwischen der Bundesrepublik und der DDR, die Ostdeutschen um Superstar Helmut Recknagel verzichteten auf eine Teilnahme, weil sich Westdeutschland geweigert hatte, die als \u201eSpalterflagge\u201c verp\u00f6nte DDR-Fahne zu hissen. Einige Ostblockl\u00e4nder schlossen sich an. Helmut Recknagel war trotz des Ausschlusses seines Teams der erste Springer, der drei Gesamtsiege feiern konnte. Er leitete eine Erfolgsgeschichte ein, die mit wenigen Unterbrechungen bis zum Jahr 2002 anhielt. Aber der Reihe nach.<\/p><p>Von 1962 bis 1969 kamen die Sieger allesamt aus Norwegen oder Finnland, dann war es der Th\u00fcringer Horst Queck, der mal wieder f\u00fcr ein deutsches Erfolgserlebnis sorgte. Inzwischen sprang man mit den H\u00e4nden an der Hosennaht und auch sonst zeigte sich die Tournee innovativ. Die Schanze in Innsbruck beispielsweise bekam in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts einen verschiebbaren Schanzentisch. Die elektronische Weitenmessung hatte da den Handbetrieb der Kampfrichter schon l\u00e4ngst ersetzt. \u00dcberhaupt Innsbruck: Dort galt Jahrzehnte der Spruch: Letzter siegreicher Tiroler am Bergisel war Andreas Hofer. Der Sieg des Tiroler Freiheitsk\u00e4mpfers gegen die Napoleonische Fremdherrschaft lag allerdings schon ein paar J\u00e4hrchen l\u00e4nger zur\u00fcck, datiert auf das Jahr 1809. Und erst im Jahr 2000 musste man den Gag zu Grabe tragen, da n\u00e4mlich gewann Andreas Widh\u00f6lzl, heute Trainer der rot-wei\u00df-roten Adler. Die Schanze auf dem Hausberg der Tiroler Landeshauptstadt galt jahrzehntelang als Tournee-Scharfrichter.<\/p><p>Deshalb gilt die Anlage auch als Berg der Tr\u00e4nen, denn Tr\u00e4nen der Entt\u00e4uschung, aber auch Freudentr\u00e4nen flossen zuhauf. Zuletzt wieder einmal bei den Deutschen. Bei der Tournee 2018\/19 lieferten sich beispielsweise der sp\u00e4tere Sieger, Ryoyu Kobayashi und Marcus Eisenbichler in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, der Japaner hatte bei Tournee-Halbzeit reichlich 2 Punkte Vorsprung auf den Bayern. Dann kam Innsbruck, Eisenbichler wurde nur 13. in der Tageswertung, das Ende aller Tourneetr\u00e4ume. Wochen sp\u00e4ter jedoch segelte Eisenbichler auf gleicher Schanze viel besser durch die Luft, holte sowohl im Einzelwettbewerb als auch mit der Mannschaft die Goldmedaille. Im Team damals stand \u00fcbrigens neben Karl Geiger und Stephan Leyhe auch ein gewisser Richard Freitag. Der Sachse hatte im Jahr zuvor auf der Anlage in Tirol seine Tourneechance durch einen Sturz im 1. Durchgang verspielt, musste den Wettkampf aufgeben. Weniger schmerzhaft, aber auch folgenreich war 2016 der Abflug von Severin Freund auf der gleichen Anlage ausgegangen, Freund war in der Probe in den Schnee gefallen, Sloweniens Petr Prevc nutzte die Verunsicherung und nahm in der Folge dem Deutschen die entscheidenden Meter ab.<\/p><p>Auch den skurillsten Tournee-Psycho-Trick gab es am Bergisel \u2013 wird zumindest kolportiert. Mitte der 70er Jahre, als die \u00d6sterreicher sich mit den Springern der DDR einen Zweikampf um die Weltspitze lieferten, lies der damalige Cheftrainer der Gastgeber, Baldur Preiml, im Springerlager am Berg ein Zelt errichten. Die Ostdeutschen h\u00e4tten zu gern gewusst, was sich innerhalb der des Tipis abspielt, doch dieses Geheimnis l\u00fcfteten die \u00d6SV-Adler erst Jahre sp\u00e4ter. Im Zelt spielte sich n\u00e4mlich gar nichts ab, dort relaxten die Springer lediglich zwischen den Durchg\u00e4ngen. Nach au\u00dfen allerdings wurde um die Behausung ein gro\u00dfes Geheimnis gemacht. Was deshalb besonders pikant war, weil in dieser Zeit ein regelrechter Krieg zwischen den heimischen Adlern und dem Rest der Springerwelt tobte, die \u00d6sterreicher hatten sich n\u00e4mlich durch innovative Erfindungen im Materialbereich einen Vorteil verschafft, den der Weltverband FIS nach Regel\u00e4nderungen wieder etwas relativiert hatte.<\/p><p>Als nun auch noch der gesundheitlich angeschlagene Th\u00fcringer Doppelweltmeister Hans Georg Aschenbach von einem Kollegen aus \u00d6sterreich eingefl\u00fcstert bekam, die Anlaufspur sei derart nass, dass man wohl besser neben der Spur anfahren solle, war das Chaos perfekt, Aschenbach versuchte sein Gl\u00fcck neben der Spur, war gnadenlos langsamer als die Konkurrenz und sprang entsprechend kurz \u2013 Platz 34 die Konsequenz.<\/p><p>Ihre Opfer forderten die Bergisel-Springen aber auch ohne Psychologie. Toni Innauer, Sieger von Oberstdorf und Partenkirchen wollte den dritten Tagessieg, schmierte jedoch im 1. Durchgang vom b\u00f6igen Wind beeintr\u00e4chtigt gnadenlos ab, belegte in Innsbruck nur Rang 24 und verlor auf Tagessieger Jochen Danneberg die Punkte, die er trotz des dritten Einzelerfolgs beim Dreik\u00f6nigsspringen in Bischofshofen nicht mehr egalisieren konnte. Und so landeten am Ende der Tournee f\u00fcnf \u00d6sterreicher unter den besten Acht, der Sieger aber hie\u00df Jochen Danneberg.<\/p><p>Womit wir beim statistischen Teil w\u00e4ren. Im Winter 1971\/72 dominierte der Japaner Yukio Kasaya, h\u00e4tte als erster Japaner die Tournee und als erster Springer alle vier Einzelspringen f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen. Aber Kasaya reiste ab, der so genannte \u201eGrand Slam\u201c blieb unerreicht. Der Norweger Ingolf Mork gewann die Tour und es sollte bis zur 50. Auflage dauern, ehe mit Sven Hannawald das Unm\u00f6gliche doch m\u00f6glich wurde und ein Athlet auf allen vier Schanzen aufs oberste Treppchen flog. Das Kunstst\u00fcck wiederholten sp\u00e4ter der Pole Kamil Stoch und der Japaner Ryoyu Kobayashi. Er war \u00fcbrigens der zweite Mann aus Fernost nach Kazuyoshi Funaki, der sich in die Tournee-Siegerliste eintragen konnte. Jeweils 16 Mal dominierten Springer aus einem der beiden Gastgeberl\u00e4nder. Das ist Rekord. Die \u00d6sterreicher fremdelten nach dem Auftaktsieg von Buwi Bradl \u00fcber 20 Jahre, dann schnappte sich 1975 Willi P\u00fcrstl die Troph\u00e4e f\u00fcr den Gesamtsieg. Waren die folgenden Jahre gepr\u00e4gt von den Duellen zwischen den Adlern aus \u00d6sterreich und Ostdeutschland, l\u00e4utete Wolfgang Loizl mit seinem Erfolg 2009 eine Phase ausschlie\u00dflicher \u00f6sterreichischer Triumphe ein, die bis zum Gesamtsieg von Stefan Kraft 2015 anhalten sollte. Die Deutschen dagegen fielen nach dem Hannawald-Triumphzug in ein Loch, warten seit 2002 auf den n\u00e4chsten Gesamtsieg. Die meisten Erfolge feierte \u00fcbrigens der Finne Janne Ahonen, der die Tournee insgesamt 5 Mal zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Eigentlich m\u00fcsste es viereinhalbmal hei\u00dfen, denn die Tournee 2005\/06 endete mit einem Doppelsieg, weil Ahonen und der Tscheche Jakub Janda nach je acht Versuchen auf die Zehntel genau die gleiche Punktzahl aufwiesen \u2013 noch so ein Tournee-Novum.<\/p><p>Was gab es sonst noch so? Plastikbelag und Helme, V-Stil und Windpunkte, Skisprung-Spezialschuhe und Bindungsst\u00e4be, Pflicht-Qualifikation und neue Schanzen, all das pr\u00e4gte die Tournee. Und auch die Kommerzialisierung ging nicht am Wettbewerb rund um den Jahreswechsel vorbei. Sie bekam Ende der 70er Jahre ihren ersten Namenssponsor, zu den vielen Pokalen gesellen sich inzwischen opulente Preisgelder und die Werbebanden in den Stadien kosten erkleckliche Summen.<\/p><p>In erster Linie aber bleibt die Vierschanzentournee das Treffen der weltbesten Skispringer. Es gibt kaum eine Karriere ohne Tourneesieg. Helmut Recknagel, der Norweger Bj\u00f6rn Wirkola, Hans-Georg Aschenbach, Hubert Neuper, Ernst Vettori, Andreas Goldberger, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer, Adam Malysz seien stellvertretend genannt und nat\u00fcrlich die vielleicht pr\u00e4gendsten Figuren in der Szene: Matti Nyk\u00e4nen und Jens Wei\u00dfflog. Nyk\u00e4nen siegte zwei Mal, der Floh vom Fichtelberg drei Mal. Besonders pikant dabei: 2x gewann Wei\u00dfflog mit paralleler Skif\u00fchrung, die dritte Runde im heute noch aktuellen V-Stil.<\/p><p>Was fehlt? Nat\u00fcrlich die Vierschanzentournee f\u00fcr Frauen. Die steht seit Jahren in den Startl\u00f6chern, verschiebt sich aber immer wieder. Erst Mitte Dezember erkl\u00e4rte die Pr\u00e4sidentin des \u00d6sterreichischen Skiverbandes, Roswitha Stadlober, dass sich die urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Saison 2023\/24 geplante Premiere um ein weiteres Jahr verschieben wird. Aber man darf sicher sein, das sie kommt. Mit Stars und Sternchen, Siegerinnen und Verliererinnen, lustigen und traurigen Episoden, mit neuen Heldinnen und mit vielen Fans. So gesehen haben die Herren der Sch\u00f6pfung da gute Vorarbeit geleistet.<\/p><p>Pictures: K. Voigt Fotografie<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt auch im Sport Menschen, deren Ideen so gravierende Auswirkungen haben, dass sie in die Geschichte der K\u00f6rperert\u00fcchtigung eingreifen. Henri Desgrange war so ein Mann. Dessen schlauer Plan, 1903 ein Rad-Etappenrennen durch Frankreich zu initiieren, fand einen gewissen Zuspruch. Bis heute! 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