{"id":257,"date":"2019-01-10T16:14:08","date_gmt":"2019-01-10T16:14:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wintersport.news\/?p=257"},"modified":"2019-07-17T09:40:35","modified_gmt":"2019-07-17T09:40:35","slug":"sigi-heinrich-blog-sprint-ohne-drei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wintersport.news\/en\/sigi-heinrich-blog-sprint-ohne-drei\/","title":{"rendered":"Sigi Heinrich-Blog: Sprint ohne Drei"},"content":{"rendered":"<p>Es war\u00a0 eine gef\u00fchlte Hiobsbotschaft, die wirkte wie ein Schock: Laura Dahlmeier verzichtet auf die Weltcup-Rennen in Oberhof. \u00a0Bitter zun\u00e4chst, doch kein Einzelfall, denn die zweimalige Olympiasiegerin war ja schon in Slowenien und in \u00d6sterreich nicht am Start. In Nove Mesto bewies sie kurz ihre Klasse (Pl\u00e4tze zwei und f\u00fcnf) und versank dann wieder in der Versenkung wie der ganze Landkreis Garmisch-Partenkirchen im Schnee.\u00a0 Dann kam die zweite schlechte Nachricht. Auch Vanessa Hinz w\u00fcrde nicht starten k\u00f6nnen (Erk\u00e4ltung). Und auf Maren Hammerschmidt kann der Deutsche Ski-Verband momentan sowieso nicht zur\u00fcckgreifen. Zwei Szenarien waren m\u00f6glich. Ein Aufb\u00e4umen der Ersatzkr\u00e4fte, ein Ruck mit Kampfgeist oder eine b\u00f6se Schlappe. Das Ergebnis liest sich wie eine Ohrfeige: Beste deutsche L\u00e4uferin Karolin Horchler auf dem 34. Platz. Es wurde eine denkw\u00fcrdige Niederlage, eine wie sie die deutschen Biathletinnen schon lange nicht mehr hinnehmen mussten. Mit nur einem Schiessfehler landete\u00a0 die j\u00fcngste im deutschen Team, Anna Weidel, nur\u00a0 auf dem 80. Platz. Das war der Tiefpunkt. Chance vertan, auf breiter Front. Krachend gescheitert. Es droht Ungemach, denn die deutschen Damen befinden sich in der Nationen-Wertung (der Sprint z\u00e4hlt dazu) nach dem Sprint\u00a0 von Oberhof auf dem sechsten Platz. Und dieser w\u00fcrde am Ende der Saison den Verlust eines Startplatzes bedeuten. Zum Gl\u00fcck z\u00e4hlt der Verfolger am kommenden Freitag nicht f\u00fcr diese Wertung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die deutschen Biathletinnen in Oberhof in eine rasante Krise schlitterten, geht es mit dem italienischen Team weiter aufw\u00e4rts. Die F\u00fchrung im Gesamt-Weltcup verteidigte Dorothea Wierer (24.),\u00a0 das rote Trikot der Besten in der Sprintwertung sicherte sich in Oberhof Lisa Vittozzi mit ihrem ersten Weltcupsieg. Drittbeste Laufzeit, fehlerfrei am Schiessstand. Und es war kein unerwarteter Erfolg, denn die Zeit war reif f\u00fcr Vittozzi aus Sappada (Region Julisch-Friaul-Venetien), die schon mehrmals auf dem Podium dabei war und so viele vierte Pl\u00e4tze sammelte wie keine andere Biathletin. Nur in der Mitte, umrahmt von Kontrahentinnen, stand sie noch nie. Der Bann ist gebrochen.<\/p>\n<blockquote><p>Sie war schon im Sommer immer eine Spur schneller als Wierer<\/p><\/blockquote>\n<p>erz\u00e4hlte Andreas Zingerle, der ruhige und besonnene Cheftrainer des italienischen Teams, das sich vor dieser Saison neu erfinden musste, weil zwei Trainer zu anderen Mannschaften wechselten. Zingerle blieb und erntet nun die Fr\u00fcchte seiner Beharrlichkeit. Die italienischen Damen f\u00fchren in der Nationenwertung und werden im n\u00e4chsten Jahr sicher sechs Startpl\u00e4tze erhalten. Pech ist nur: Sie haben keine sechs Weltklassel\u00e4uferinnen. Immerhin gibt es in diesem Fall Parallelen zu Deutschland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto: E.Thonfeld \/ Camera 4<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war\u00a0 eine gef\u00fchlte Hiobsbotschaft, die wirkte wie ein Schock: Laura Dahlmeier verzichtet auf die Weltcup-Rennen in Oberhof. \u00a0Bitter zun\u00e4chst, doch kein Einzelfall, denn die zweimalige Olympiasiegerin war ja schon in Slowenien und in \u00d6sterreich nicht am Start. 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