{"id":2559,"date":"2021-03-31T08:39:23","date_gmt":"2021-03-31T08:39:23","guid":{"rendered":"https:\/\/wintersport.news\/?p=2559"},"modified":"2021-03-31T11:30:47","modified_gmt":"2021-03-31T11:30:47","slug":"saisonbilanz-snowboarden-in-verkuerzter-version","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wintersport.news\/en\/saisonbilanz-snowboarden-in-verkuerzter-version\/","title":{"rendered":"Snowboarden in verk\u00fcrzter Version &#8211; Saisonbilanz"},"content":{"rendered":"<p>Wie in den anderen Disziplinen wurde es auch f\u00fcr die Snowboarderinnen und Snowboarder eine Saison mit zahlreichen Ver\u00e4nderungen und neuen Gegebenheiten. Nicht nur f\u00fcr alle Athleten, auch die Organisationsteams, die Technikcrew und Ausr\u00fcster standen vor neuen Herausforderungen. Besonders kurzfristige Absagen eines Wettkamps oder die Verschiebung in ein anderes Land machten allen Beteiligten zu schaffen. Trotz dieser Ver\u00e4nderungen konnte die Snowboard-Saison doch noch einigerma\u00dfen erfolgreich durchgezogen werden. Die gr\u00f6\u00dfte Umstellung war mit Sicherheit die zeitliche Verz\u00f6gerung, da die Snowboarder und Snowboarderinnen erst Ende Januar in den Weltcup starten konnten. Es wurde somit eine Saison in verk\u00fcrzter Version.<br \/>\nBei den Snowboard-Crosser war das sechste Rennen in Veysonnaz, Schweiz, bereits schon das letzte Rennen, das absolviert wurde. Lediglich da zwei Veranstalter (Reiteralm und Bakuriani in Georgien) kurzfristig eingesprungen waren, konnten \u00fcberhaupt so viele Rennen stattfinden. Die meisten Athleten wissen es jedoch zu sch\u00e4tzen, dass \u00fcberhaupt die Rennen stattfinden konnten und sind zufrieden mit dieser besonderen Saison.<\/p>\n<h6>Alessandro H\u00e4mmerle aus \u00d6sterreich gelingt der Weltcup-Hattrick<\/h6>\n<p>Im Cross-Finale der M\u00e4nner konnte sich der \u00d6sterreicher Alessandro H\u00e4mmerle durchsetzen und sich die dritte Kristallkugel in Folge sichern. Der Vizeweltmeister von Idre Fj\u00e4ll setzte sich beim letzten Rennen gegen den US-Amerikaner Hagen Kearney und den Franzosen Merlin Surget durch. Im Titelrennen konnte er sich somit bereits vor dem Finale sicher sein, da der einzig verbliebene Kugel-Kontrahent f\u00fcr H\u00e4mmerle, Eliot Grondin aus Kanada, lediglich das kleine Finale erreicht hatte. Der Voralberger H\u00e4mmerle ist nach den beiden Franzosen Xavier De Le Rue (2003 bis 2005) und Pierre Vaultier (2016 bis 2018) erst der dritte Snowboard-Crosser, dem der Weltcup-Hattrick gelingen konnte.<br \/>\nInsgesamt kann Alessandro H\u00e4mmerle auf eine weitere erfolgreiche Saison zur\u00fcckblicken. Von sechs Weltcup-Rennen stand er dreimal ganz oben auf dem Podest, bei zwei weiteren Rennen kam er ins Finale. Auch gewann er die Silbermedaille bei der WM im schwedischen Idre Fj\u00e4ll. Sein Teamkollege Lukas Pachner, zweitbester \u00d6sterreicher, wurde insgesamt zehnter.<br \/>\nBei den Snowboard-Crosserinnen gewann Eva Samkova aus Tschechien das letzte Saisonrennen und auch die kleine Kristallkugel, beides vor der Italienerin Michela Moioli. Die \u00d6sterreicherin Pia Zerkhold wurde insgesamt 13., sie wurde jedoch als beste Newcomerin ausgezeichnet.<\/p>\n<h6>\u00d6sterreicher Prommegger verpasste vierten Gesamtweltcup knapp<\/h6>\n<p>Bei den Parallel-Snowboarder verpasste der \u00d6sterreicher Andreas Prommegger nur knapp seinen vierten Gesamtweltcup-Sieg. Er musste sich sowohl beim letzten Rennen in Berchtesgaden als auch im Gesamtweltcup Aaron March aus S\u00fcdtirol geschlagen geben. Der Ausgang des Gesamtweltcups war denkbar knapp \u2013 lediglich aufgrund einer Hundertstelsekunde wurde der \u00d6sterreicher zweiter.<br \/>\nAlexander Payer und Arvid Auner, beide ebenfalls aus \u00d6sterreich, konnten beim letzten Saisonrennen noch einmal von sich \u00fcberzeugen und landeten auf dem zweiten und dritten Rang. Payer ist im Gesamtweltcup auf Platz f\u00fcnf, Auner belegt den 17. Rang. Benjamin Karl, Parallelslalom-Weltmeister 2021 in Rogla, scheiterte beim letzten Rennen bereits in der Qualifikation, im Gesamtweltcup erreichte er jedoch einen sehr guten sechsten Rang.<br \/>\nBei den Frauen stand, wie bereits im Jahr zuvor, die Deutsche Ramona Hofmeister ganz oben auf dem Podest und konnte den Gesamtweltcup f\u00fcr sich entscheiden. Beste \u00d6sterreicherin wurde Claudia Riegler auf Rang acht, vor ihrer Teamkolleginnen Sabine Schoeffmann auf Rang neun und Daniela Ulbing auf dem zehnten Platz.<\/p>\n<p>Die Weltcup-Saison ist sportlich erfolgreich zu Ende gegangen, auch wenn sie f\u00fcr die meisten Beteiligten doch sehr ungewohnt war. Der Blick wird nun nach vorn gerichtet: die Vorbereitung f\u00fcr die neue Saison steht an. Besonders die olympischen Winterspiele in Peking 2022 werden f\u00fcr alle Athleten nun das Ma\u00df der Dinge und die entsprechenden Ma\u00dfnahmen genaustens darauf angezielt. Ob und wie die aktuelle Situation Einfluss auf die Vorbereitung und die Spiele haben wird, wird sich in den kommenden Wochen noch zeigen. Es wird auf jeden Fall eine weitere, besondere Saison werden \u2013 hoffentlich wieder in ganzer L\u00e4nge.<\/p>\n<p>Foto: \u00d6SV Snowboardcross<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie in den anderen Disziplinen wurde es auch f\u00fcr die Snowboarderinnen und Snowboarder eine Saison mit zahlreichen Ver\u00e4nderungen und neuen Gegebenheiten. Nicht nur f\u00fcr alle Athleten, auch die Organisationsteams, die Technikcrew und Ausr\u00fcster standen vor neuen Herausforderungen. Besonders kurzfristige Absagen eines Wettkamps oder die Verschiebung in ein anderes Land machten allen Beteiligten zu schaffen. 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